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Dokumentation

Ein Verzeichnis für alle Kontakte — verständlich erklärt, vom Konzept bis zum letzten Tab.

Produktbeschreibung

DirectoryHub ist eine STARFACE-Erweiterung, die Kontaktdatenbestände aus verteilten Quellsystemen (u. a. SQL-Datenbanken, Active Directory/LDAP, Microsoft Graph, Odoo, HubSpot, Pipedrive, CardDAV sowie CSV-, XML- und vCard-Dateien) über konfigurierbare, zeitgesteuerte Importer zu einem zentralen Meta-Verzeichnis zusammenführt. Die Datensätze werden dabei feldweise zugeordnet, normalisiert (u. a. Rufnummern in das internationale E.164-Format) und auf Wunsch quellenübergreifend dedupliziert; die Herkunft jedes Feldes bleibt nachvollziehbar. Der Bestand wird über einen eingebetteten LDAP-Server (v2/v3, optional TLS) mit Zugriffsprofilen, Konten- und IP-basierten Zugriffsregeln für die STARFACE und LDAP-fähige Endgeräte bereitgestellt.

Zweckbestimmung: Bestimmungsgemäße Verwendung ist die zentrale Zusammenführung und Bereitstellung rechtmäßig erhobener geschäftlicher Kontaktdaten als lesendes Auskunfts-Verzeichnis für Telefonie- und Adressbuchzwecke im gewerblichen Umfeld, konfiguriert durch autorisierte Administratoren auf STARFACE-Telefonanlagen. DirectoryHub ist nicht dazu bestimmt, Daten in Quellsysteme zurückzuschreiben oder als führendes System der Kontaktdatenpflege zu dienen.

Produkt-, Hersteller- und Sicherheitsinformationen, Kompatibilitätsangaben sowie Konformitätserklärungen finden Sie in den Release Notes der jeweiligen Modulversion.

Technische Eigenschaften

  • Drei EditionenSmall Business, Professional und Enterprise — mit identischer Basis und wachsendem Ausbau (Quellenanzahl, externe Konsumenten, Zugriffsprofile, Export-Ziele, externe Datenhaltung, Volltext-Index). Details im Editionsvergleich.
  • Meta-Verzeichnis mit feldgenauer Herkunftsverfolgung: Jeder Wert weiß, aus welcher Quelle er stammt — die Grundlage für quellenbewusste Zugriffsrechte und saubere Zusammenführung.
  • Zehn Quelltypen: SQL-Datenbank (JDBC), Active Directory / LDAP, Microsoft Graph, Odoo, HubSpot, Pipedrive, CardDAV, CSV-, XML- und vCard-Dateien (Dateien wahlweise per Upload, SFTP oder SMB-Freigabe).
  • Normalisierung & Dublettenabgleich: Rufnummern im internationalen E.164-Format, bereinigte Namen und Adressen, konfigurierbare Zusammenführung über starke Merkmale (E-Mail bzw. Name + Rufnummer) — eine bloße Sammelrufnummer führt bewusst nicht zum Verschmelzen unterschiedlicher Personen.
  • Fehlertolerante Suche: exakt, Präfix, unscharf und phonetisch (Kölner Phonetik — für deutsche Namen der klassischen Soundex-Suche überlegen); Rufnummernsuche formatunabhängig inklusive Durchwahl-Erkennung. In der Enterprise Edition zusätzlich mit Lucene-Volltext-Index für sehr große Bestände.
  • Eingebetteter LDAP-Server: LDAPv3 (LDAPv2 optional), unverschlüsselt und/oder TLS, StartTLS; Zertifikat kommt automatisch aus dem STARFACE-Webserver-Zertifikat. Auch Standard-Ports (389/636) sind möglich — die nötigen Systemfreigaben richtet das Modul selbst ein.
  • Zugriffskontrolle (ab Professional): Zugriffsprofile je Teilbaum, Attributgruppe und Quelle; Anmeldung über STARFACE-Benutzer, Active Directory oder lokale Directory-Konten; IP-Regeln (CIDR) je Knoten; auf Wunsch öffentliche (anonyme) Telefonbuch-Knoten.
  • Wählbarer Speicherort: STARFACE-PostgreSQL (Standard), externe Datenbank (JDBC, Enterprise) oder eingebettete Datenbank; Export des Bestands als JSON, CSV, LDIF oder SQL-Dump.
  • Export-Ziele (Enterprise): automatisierte Übergabe des zusammengeführten Bestands an SFTP-, SMB- und OneDrive-Ziele in verschiedenen Formaten.

Voraussetzungen

STARFACE

  • Eine mit der Modulversion kompatible STARFACE-Version (ab STARFACE 10)
    • Ja Appliance
    • Ja Cloud
    • Ja VM

Netzwerk

  • Erreichbarkeit der folgenden Hosts für die STARFACE-Installation
    • optional
      updates.sf-app.de (HTTPS, 443/TCP)
      für automatische Modulupdates
    • optional
      license.sf-app.de (HTTPS, 443/TCP)
      für die automatische Abfrage der Modullizenz
    • optional
      <Hosts Ihrer Quellsysteme> (protokollspezifische Ports)
      je nach angebundener Quelle, z. B. SQL-Server, Domain Controller, Microsoft Graph (HTTPS), Odoo-/CRM-Instanz (HTTPS), SFTP-/SMB-Server
  • Für den Zugriff von Endgeräten auf das Verzeichnis: Erreichbarkeit der konfigurierten LDAP-Ports der STARFACE aus dem jeweiligen Netz (Freigabe erfolgt im Modul über IP-/CIDR-Regeln; ohne Freigabe ist das Verzeichnis nur lokal auf der Anlage erreichbar)

Einschränkungen

  • Jeder Import-Lauf liest den vollständigen Quellbestand (sicherer Voll-Abgleich). Ein Delta-Modus („nur Änderungen") ist für eine kommende Version vorgesehen.
  • Die LDAP-Bereitstellung ist nach der Installation zunächst deaktiviert und wird bewusst als Einrichtungsschritt aktiviert (siehe Installation & Ersteinrichtung).

Inhalt