Zum Hauptinhalt springen

Grundbegriffe

Die wenigen Begriffe, auf denen jede spätere Konfiguration aufbaut.

Bevor Sie die erste Quelle anbinden, lohnt ein Blick auf fünf Begriffe. Sie tauchen in allen Konfigurations-Tabs wieder auf — wer sie einmal sauber auseinanderhält, konfiguriert DirectoryHub ohne Rätselraten.

Quelle und Importer

Eine Quelle ist ein System, in dem Kontakte bereits gepflegt werden: Ihre Odoo-Instanz, das Active Directory, ein CRM wie HubSpot oder Pipedrive, eine SQL-Datenbank — oder schlicht eine CSV-Datei. Für jede Quelle legen Sie in DirectoryHub einen Importer an: eine Konfiguration, die beschreibt, wie die Quelle gelesen wird (Verbindungsdaten), was übernommen wird (Feldzuordnungen) und wann (Intervall). Jeder Importer läuft zeitgesteuert und unabhängig — eine langsame Quelle bremst die anderen nicht.

Meta-Verzeichnis

Das Meta-Verzeichnis ist der zusammengeführte Bestand aller importierten Kontakte. „Meta" deshalb, weil es selbst keine Quelle ist: Es wird vollständig aus Ihren Quellsystemen abgeleitet und lässt sich jederzeit neu aufbauen. Gepflegt wird weiterhin dort, wo die Daten zu Hause sind — das Meta-Verzeichnis ist die Auskunft, nicht die Wahrheit.

Herkunft (Provenance)

Jedes Feld jedes Kontakts merkt sich, aus welcher Quelle es stammt. Das klingt unscheinbar, trägt aber gleich dreifach: Bei Dubletten entscheidet die Quellen-Priorität, welcher Wert gewinnt. Bei Zugriffsrechten lässt sich steuern, wer Kontakte welcher Quelle sehen darf. Und bei der Fehlersuche sehen Sie sofort, woher ein unerwarteter Wert kommt.

Verzeichnisbaum

Bereitgestellt wird der Bestand als Baum — so, wie LDAP-Clients ihn erwarten. Die Struktur bestimmen Sie: Sie hängen Quellen an frei benannte Knoten und vergeben Rechte je Teilbaum. Zwei Knoten sind fest vergeben und gesperrt: einer für technische Metadaten und einer, in den alle lokal importierten Bestände automatisch eingehängt werden. Alles darüber gestalten Sie frei — etwa einen Knoten „Kunden" für das CRM und einen Knoten „Mitarbeiter" für das Active Directory.

Zugriffsprofil

Ein Zugriffsprofil bündelt Leserechte: auf welche Teilbäume, welche Attributgruppen und welche Quellen es Zugriff gewährt. Profile werden Benutzern, Gruppen oder lokalen Konten zugewiesen — ein Benutzer erhält die Vereinigung aller Profile seiner Gruppen. So sieht der Vertrieb die CRM-Kontakte, die Zentrale das öffentliche Telefonbuch und der Chef alles — aus demselben Verzeichnis. Zugriffsprofile stehen ab der Professional Edition zur Verfügung; in der Small Business Edition erhalten die automatisch angelegten Konten pauschal Zugriff auf die eine Quelle (siehe Editionsvergleich).

Kurz zusammengefasst

BegriffIn einem Satz
QuelleSystem, in dem Kontakte gepflegt werden
ImporterZeitgesteuerte Lese-Konfiguration je Quelle
Meta-VerzeichnisAbgeleiteter, jederzeit neu aufbaubarer Gesamtbestand — lesend
HerkunftJedes Feld kennt seine Quelle: Basis für Priorität, Rechte, Fehlersuche
ZugriffsprofilBenanntes Bündel von Leserechten je Teilbaum, Attributgruppe und Quelle

Weiter: Der Weg eines Kontakts — vom Quelldatensatz zum Telefondisplay.