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LDAP-Server

Das Verzeichnis für Anlage und Endgeräte — verschlüsselt, abgesichert, per Klick ans STARFACE-Adressbuch.

Im Tab stellen Sie das Meta-Verzeichnis bereit. Nach der Installation sind beide Zugänge bewusst deaktiviert — Sie entscheiden, was erreichbar ist und für wen.

Editionen

In der Small Business Edition steht das Verzeichnis ausschließlich der STARFACE selbst über die lokale Verbindung zur Verfügung — externe Konsumenten (Endgeräte, Anwendungen) und die freie Gestaltung des Verzeichnisbaums gibt es ab Professional. Details im Editionsvergleich.

Zugänge und Verschlüsselung

Der eingebettete Server bietet zwei getrennt schaltbare Zugänge:

BereichFelderBedeutung
UnverschlüsseltPort (unverschlüsselt) — Standard 389Klassischer LDAP-Zugang; unterstützt zusätzlich StartTLS (Aufwertung zur verschlüsselten Verbindung auf demselben Port)
TLS (LDAPS)Port (TLS) — Standard 636Durchgehend verschlüsselter Zugang

Das TLS-Zertifikat bezieht DirectoryHub automatisch aus dem vorhandenen STARFACE-Webserver-Zertifikat — ein separates Zertifikatsmanagement entfällt. Der Basis-DN (Standard dc=directory) bildet die Wurzel des Verzeichnisbaums. Ältere Endgeräte, die nur LDAPv2 sprechen, bindet die Option LDAPv2 erlauben an.

Standard-Ports funktionieren einfach

Auch die privilegierten Standard-Ports 389/636 sind möglich — die dafür nötigen Systemfreigaben richtet das Modul selbstständig ein. Sie tragen den Wunschport ein, DirectoryHub kümmert sich um den Rest.

Firewall-Freigaben

Ohne Freigabe ist das Verzeichnis nur lokal auf der Anlage erreichbar — sicher by default. Unter Firewall-Freigaben tragen Sie die zugreifenden Netze ein: eine IP oder ein CIDR-Block pro Zeile (z. B. 10.0.0.0/8). Nur freigegebene Netze erreichen die LDAP-Ports.

STARFACE-Adressbuch per Klick

Der Button richtet die eigene Anlage automatisch als Verzeichnis-Client ein: DirectoryHub legt die Verbindung an, erzeugt je Baumknoten einen Adressbuch-Ordner und setzt ein sinnvolles Spaltenlayout (Liste: Name, Vorname, Firma, Rufnummer). Nach Abschluss meldet das Modul die Anzahl der eingerichteten Ordner — danach in der STARFACE das Adressbuch neu laden, fertig.

Dabei richtet DirectoryHub auch die Benutzer-Sichten ein: Für jeden STARFACE-Anlagenbenutzer entsteht automatisch ein delegiertes Lesekonto, dessen Zugriffsprofile bestimmen, welche Kontakte der jeweilige Benutzer im Adressbuch sieht.

Verzeichnisbaum

Der LDAP-Baum-Explorer zeigt die Struktur des Verzeichnisses. Zwei Fixknoten sind architekturbedingt gesperrt (dc=configuration für technische Metadaten, dc=meta für lokal importierte Bestände); darüber gestalten Sie den Baum frei: Knoten anlegen, Quellen per Quelle einhängen… zuordnen, je Knoten IP-Regeln und auf Wunsch Öffentlicher / anonymer Zugriff festlegen — etwa für einen Telefonbuch-Knoten, den alle Endgeräte ohne Anmeldung lesen dürfen (weiterhin durch IP-Regeln eingrenzbar).

Status im Blick

Die Statusanzeige des Tabs meldet je Zugang Aktiv, Inaktiv oder Fehler samt Port — und aktualisiert sich laufend. Schreibversuche von Clients weist der Server grundsätzlich ab: Das Verzeichnis ist lesend, die Datenpflege bleibt in den Quellsystemen.

LDAP-Server-KonfigurationLDAP-Server-Konfiguration

Kurz zusammengefasst

SchrittErledigt, wenn…
Zugang aktiviertStatus Aktiv mit Port
Firewall-FreigabenEndgeräte-Netz eingetragen, Testabfrage vom Endgerät erfolgreich
Adressbuch verbundenMeldung „Adressbuch konfiguriert" und Kontakte in der STARFACE-Suche

Weiter: Zugriffsprofile — wer sieht was?