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Installation & Konfiguration

Einmalig einrichten, dauerhaft automatisch auswerten
Module können auf zwei Arten installiert werden:
  1. Per Mausklick mit dem Module Manager
    Die Installation per Module Manager hat den Vorteil, dass dieser die Kompatibilität prüft und automatisch die neueste kompatible Modulversion installiert. Außerdem werden bei Updates die Einstellungen der Modulkonfiguration beibehalten
    oder
  2. manuell per Upload einer Moduldatei

🡆FAQ: Wie werden Updates installiert?

Installation mit Module Manager (empfohlen)

Der Module Manager muß selbst einmalig manuell (gemäß dieser Anleitung) installiert werden. Anschließend können Module über die grafische Benutzeroberfläche per Mausklick installiert und aktualisiert werden.
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Module installierenModule installieren

Modullizenzschlüssel eintragenModullizenzschlüssel eintragen

Lizenzierung & Weitere Konfiguration

Öffnen Sie die soeben erstellte Modulkonfiguration per Doppelklick auf die Modul-Konfigurationszeile oder Klick auf und fügen Sie den Modullizenzschlüssel in das dafür vorgesehene Feld im Bereich 12 Lizenzierung ein:

Nach Eingabe eines gültigen Modullizenzschlüssels wechselt die Bedienoberfläche automatisch in denEinstellungen-Bereich für eine weitere Konfiguration des Moduls.

🡆FAQ: Warum wird mein Modullizenzschlüssel nicht akzeptiert?

Die Modulkonfiguration von Insight Analytics ist über das STARFACE-Administrationsinterface erreichbar. Sie gliedert sich in den Einrichtungsassistenten, die Konfigurationskarten für Power-BI-Verbindung und Datenbankverbindung sowie die Experteneinstellungen.

Erweiterte Einrichtung für PowerBI (nur Enterprise)

Beim ersten Öffnen der Modulkonfiguration führt ein strukturierter Assistent durch die vier grundlegenden Einstellungen. Die Antworten lassen sich jederzeit nachträglich ändern.

1. Berichtssprache

Wählen Sie die Sprache, in der Berichte und Auswertungen dargestellt werden sollen:

  • Deutsch (de)
  • Englisch (en)
  • Französisch (fr)

Die Spracheinstellung gilt global für alle Dashboards und Report-Abonnements der Anlage.

2. Pseudonymisierung

Legen Sie fest, ob Anrufer- und Benutzerdaten standardmäßig pseudonymisiert werden sollen. Bei aktivierter Pseudonymisierung werden Name und Rufnummer aller beteiligten Personen in Auswertungen durch anonyme Platzhalter ersetzt.

Nur ab Pro

Die Pseudonymisierungsfunktion steht erst ab Insight Analytics Pro zur Verfügung. In der SBE hat diese Einstellung keine Wirkung.

Die Einstellung lässt sich später in den Dashboard-Widgets individuell übersteuern.

3. Power BI Lizenz

Bestätigen Sie, ob Sie über eine gültige Microsoft Power BI Pro- oder Premium-Lizenz verfügen.

Diese Bestätigung ist Voraussetzung dafür, dass der Aktivierungsschalter unter Power-BI-Verbindung verfügbar wird. Ohne aktivierte Checkbox bleibt die Power-BI-Verbindung gesperrt – unabhängig davon, ob eine Azure-Authentifizierung vorliegt.

Nur für Enterprise relevant

Die Power-BI-Integration steht ausschließlich mit einer Enterprise-Lizenz zur Verfügung. Die Bestätigung der PBI-Lizenz in Schritt 3 hat bei SBE und Pro keine Auswirkung auf die Funktionalität.

4. SSH-VPN-Tunnel (Enterprise, Experten-Modus)

Dieser Schritt ist nur verfügbar, wenn gleichzeitig eine Enterprise-Lizenz aktiv und der Experten-Modus eingeschaltet ist. Er öffnet einen Dialog zur Konfiguration des integrierten SSH-Reverse-Tunnels.

Der SSH-VPN-Tunnel ermöglicht es, eine SQL-Datenbank zu erreichen, die nicht direkt aus dem Netzwerk der STARFACE erreichbar ist – z. B. eine Datenbank in einem anderen Rechenzentrum oder hinter einer Firewall. Weitere Informationen zur Einrichtung finden Sie in der Fluxpunkt-Wissensdatenbank.


Power-BI-Verbindung

Die Karte Power-BI-Verbindung erscheint unterhalb des Einrichtungsassistenten und ist nur bedienbar, wenn in Schritt 3 die Bestätigung der PBI-Lizenz aktiviert wurde.

Azure Active Directory verbinden

Klicken Sie auf die Azure-Anmeldeschaltfläche, um Insight Analytics mit Ihrem Microsoft Azure AD-Konto zu verknüpfen. Die Authentifizierung öffnet das Microsoft-Login in einem Popup-Fenster. Nach erfolgreicher Anmeldung wird der Status der Azure-Verbindung in der Karte angezeigt.

Export aktivieren

Schalten Sie den Schieberegler oben in der Karte auf aktiv. Insight Analytics legt daraufhin automatisch einen eigenen Power-BI-Workspace in Ihrem Konto an und lädt die vorgefertigten Berichte (CDR Analytics und iQueues Live) hoch. Der Link zum Workspace wird direkt in der Karte angezeigt.

Verbindung erst testen

Stellen Sie sicher, dass die Azure-Authentifizierung erfolgreich abgeschlossen ist, bevor Sie den Export aktivieren. Eine fehlerhafte Konfiguration kann dazu führen, dass der Workspace unvollständig angelegt wird.

Der laufende Export wird durch eine animierte Fortschrittsleiste am oberen Rand der Karte signalisiert. Ein grünes „Aktiv"-Badge zeigt den Betriebszustand an.


Datenbankverbindung (Enterprise)

Die Karte Datenbankverbindung ist nur bei aktiver Enterprise-Lizenz bedienbar. Sie konfiguriert den direkten Export von CDR-Daten in eine externe SQL-Datenbank.

Verbindungsparameter

Füllen Sie alle Felder aus, bevor Sie die Verbindung testen:

FeldBeschreibung
HostnameHostname oder IP-Adresse des Datenbankservers
DatenbanknameName der Zieldatenbank (muss bereits existieren)
BenutzernameDatenbankbenutzer mit Schreibrechten
PasswortPasswort des Datenbankbenutzers
DatenbanktypMySQL, PostgreSQL, Microsoft SQL Server oder Derby

Im Experten-Modus steht zusätzlich ein Feld für JDBC-Verbindungsparameter zur Verfügung, mit dem erweiterte Verbindungsoptionen als URL-Parameter übergeben werden können.

Verbindung testen

Klicken Sie auf Verbindung testen, um die eingegebenen Zugangsdaten zu prüfen. Unterhalb der Schaltfläche erscheint ein Verbindungsprotokoll mit dem Ergebnis. Erst nach einem erfolgreichen Verbindungstest lässt sich der Export-Schalter aktivieren.

Export-Schalter

Der Aktivierungsschalter (oben in der Karte) ist erst bedienbar, nachdem die Verbindung erfolgreich getestet und die Parameter gespeichert wurden. Eine Änderung der Verbindungsparameter setzt den Schalter zurück und erfordert einen erneuten Verbindungstest.

Enterprise-Berichte herunterladen

Am unteren Rand der Karte befindet sich ein Download-Link für das Insight Analytics Enterprise Report-Paket. Das Paket enthält die aktuellen .pbix-Berichtsdateien (CDR Analytics und iQueues Live) für die Verwendung in Ihrer lokalen Power BI Desktop-Installation.


Experteneinstellungen

Die Experteneinstellungen sind standardmäßig eingeklappt und werden durch Aktivierung des Experten-Modus (STARFACE-Einstellung) sichtbar. Sie erlauben Feinabstimmung des Upload- und Datenmanagements.

Vorsicht

Änderungen in den Experteneinstellungen beeinflussen die Serverlast der STARFACE sowie die Datenmenge, die nach Power BI oder in die Datenbank übertragen wird. Nehmen Sie Anpassungen nur mit konkretem Grund vor.

Historische Daten (CDR)

EinstellungBeschreibungMindestwert
CDR-Upload aktivSchaltet den Upload historischer CDR-Daten ein oder aus
Zeilen pro Upload-PaketAnzahl der CDR-Datensätze pro Übertragungspaket1
Upload-IntervallPause zwischen zwei Uploads in Sekunden30 s
Maximales Datensatz-AlterCDR-Datensätze, die älter sind, werden gelöscht1 Tag (max. 3.650 Tage)

Live-Daten

EinstellungBeschreibungMindestwert
Live-Daten-Upload aktivSchaltet den Export von iQueue-Statusdaten ein oder aus
Upload-IntervallAktualisierungsrate der Live-Statusdaten in Sekunden5 s

Einstellungen zurücksetzen

Über die Schaltfläche Einstellungen zurücksetzen am unteren Rand des Experten-Bereichs werden alle Konfigurationsparameter auf die Standardwerte zurückgesetzt. Power-BI-Verbindung und Datenbankverbindung sind davon nicht betroffen.


Experten-Datenbankoptionen (Enterprise, Experten-Modus)

Im Experten-Modus erscheinen innerhalb der Datenbankverbindungs-Karte zwei zusätzliche Schalter:

Statusdaten exportieren — Überträgt neben den CDR-Daten auch iQueue-Statusdaten in die SQL-Datenbank. Das Intervall ist separat konfigurierbar (Mindestwert: 30 Sekunden). Diese Option ist sinnvoll, wenn eigene Power-BI-Berichte die Live-Daten historisch auswerten sollen.

Live-Daten zurücksetzen — Löscht den gespeicherten iQueue-Livedatensatz in der Datenbank beim nächsten Verbindungsaufbau. Nützlich nach Konfigurationsänderungen oder bei inkonsistenten Daten.