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Kontakt-Sync: Ein Verzeichnis für alles

Nicht Odoo in die Anlage kopieren — alle Quellen zu einem sauberen Verzeichnis fusionieren.

Für die reine Anruferkennung braucht es keinen Sync — die Live-Auflösung ist dort der bessere Weg. Es gibt aber gute Gründe, Kontakte zusätzlich als Verzeichnis bereitzustellen: für die Wählhilfe und Suche an Tischtelefonen, für Endgeräte ohne Modulzugriff oder um mehrere Datenquellen zu einem konsistenten Bestand zusammenzuführen. Genau dafür steht DirectoryHub.

Verfügbarkeit

DirectoryHub erscheint in Kürze. Diese Seite zeigt das Zusammenspiel mit Odoo; die vollständige Anleitung finden Sie in der DirectoryHub-Dokumentation.

So funktioniert es

DirectoryHub liest Kontakte aus Ihren Quellsystemen, führt sie zu einem Meta-Verzeichnis zusammen und stellt dieses der STARFACE und Ihren Endgeräten als LDAP-Verzeichnis bereit. Odoo ist dabei eine Quelle von vielen: Der Odoo-Konnektor liest Ihre Kontakte (res.partner) über die JSON-RPC-Standardschnittstelle — daneben stehen u. a. Microsoft 365 / Entra ID, Active Directory/LDAP, SQL-Datenbanken, HubSpot, Pipedrive, CardDAV sowie CSV-, XML- und vCard-Dateien als Quellen bereit.

Beim Import passiert die eigentliche Wertarbeit:

  • Rufnummern-Normalisierung in das internationale E.164-Format — die Voraussetzung dafür, dass Nummern zuverlässig gefunden und zugeordnet werden.
  • Feld-Mapping auf Standard-Verzeichnisattribute (Name, Firma, Rufnummern, E-Mail, Adresse, Foto) mit einem kuratierten Zielkatalog.
  • Zusammenführung und Dublettenerkennung über Rufnummern- und E-Mail-Schlüssel, wenn derselbe Kontakt in mehreren Quellen existiert.
  • Fehlertolerante Suche inklusive phonetischer Namenssuche — „Maier" findet auch „Meyer".

So setzen Sie es um

  1. DirectoryHub installieren und den eingebauten LDAP-Verzeichnisdienst aktivieren (Anleitung).
  2. Odoo als Quelle anlegen: Verbindungsdaten Ihrer Instanz (Host, Datenbank, technischer Benutzer, API-Schlüssel) hinterlegen und das Import-Intervall festlegen.
  3. Feld-Mapping prüfen: Der Standardkatalog deckt die üblichen Felder ab; bei Bedarf ergänzen Sie eigene Zuordnungen und Transformationen.
  4. Verzeichnis anbinden: Die STARFACE und LDAP-fähige Endgeräte auf das DirectoryHub-Verzeichnis zeigen lassen.
  5. Mit der Anruferkennung kombinieren: Reverse Lookup PRO fragt LDAP-Verzeichnisse mit höchster Priorität ab — Treffer aus dem Meta-Verzeichnis kommen damit noch schneller, und die Live-Abfrage gegen Odoo bleibt als zweite Verteidigungslinie.
DirectoryHub-Quellenübersicht mit Odoo als Importer-QuelleDirectoryHub-Quellenübersicht mit Odoo als Importer-Quelle

Warum dieser Weg?

Der naheliegende Ansatz — Odoo-Kontakte periodisch in das STARFACE-Adressbuch zu kopieren — hat strukturelle Grenzen: Das flache Adressbuch ist für große Bestände nicht ausgelegt, die Kopien veralten zwischen den Läufen, und mit jeder weiteren Quelle (M365, zweites CRM, Altbestand aus Dateien) entstehen konkurrierende Duplikate.

Ein Meta-Verzeichnis dreht das Modell um:

  • Mehrere Quellen, ein Bestand. Odoo, Microsoft 365, CRM und Dateien werden fusioniert und dedupliziert — statt sich gegenseitig zu überschreiben.
  • Qualität statt Quantität. E.164-Normalisierung und Feld-Mapping sorgen dafür, dass jede Nummer auffindbar ist — die häufigste Ursache für „unbekannter Anrufer" ist schlicht ein Formatproblem.
  • Bereitstellung nach Standard. LDAP verstehen die STARFACE und praktisch jedes Tischtelefon — ohne proprietäre Zwischenformate. Auch als Ablösung eines bestehenden estos-MetaDirectory geeignet.
  • Das führende System bleibt führend. Gepflegt wird in Odoo; das Verzeichnis ist eine abgeleitete, jederzeit neu aufbaubare Sicht — keine zweite Datenhaltung mit Eigenleben.

Kurz zusammengefasst

SchrittErledigt, wenn…
Odoo als Quelle angebundenImport-Lauf zeigt Kontakte im Meta-Verzeichnis
Verzeichnis an der Anlage/EndgerätenKontaktsuche am Tischtelefon findet Odoo-Kontakte
Kombination mit Reverse Lookup PROLDAP-Treffer erscheinen bei der Anruferkennung

Zurück zur Übersicht · Grundlage der Erkennung: Anruferkennung.