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Monitoring-Systeme einrichten

Von CheckMk bis Gatus — die Anbindung in wenigen Minuten.

Dieses Kapitel beschreibt die Einrichtung gängiger Monitoring-Systeme. Dieselben Anleitungen finden Sie auch direkt in der Moduloberfläche auf dem Tab — dort inklusive Download-Schaltflächen für MIB-Datei und Templates.

Voraussetzung für alle Varianten: Die IP-Adresse (oder das Netz) des Monitoring-Servers ist als aktiver Eintrag unter Monitoring-Hosts hinterlegt, und der jeweilige Endpunkt ist eingeschaltet.

Das Modul antwortet auf TCP-Verbindungen am konfigurierten Port (Default 6556) mit dem klassischen CheckMk-Local-Agent-Format inklusive der STARFACE-spezifischen Sektionen <<<starface>>>, <<<starface_accounts>>>, <<<starface_sip_provider>>>, <<<starface_modules>>> etc.

Setup in CheckMk

  1. In CheckMk unter Setup → Hosts → Add host den FQDN bzw. die IP der STARFACE eintragen.
  2. Save & go to service configuration ausführen. Die Linux-Standardsektionen (CPU, RAM, Festplatten, Prozesse, RAID, …) erkennt CheckMk automatisch über den Discovery-Mechanismus.
  3. Fix all — die Services werden ins Monitoring übernommen.
  4. Activate changes, fertig.

STARFACE-Sektionen auswerten

Die STARFACE-spezifischen Sektionen (<<<starface>>>, <<<starface_accounts>>>, …) wertet CheckMk nicht automatisch aus — hierfür ist serverseitig ein Check-Plugin erforderlich:

  • Das Ausgabeformat ist 1:1 kompatibel zur historischen STARFACE-MonitoringComponent. Ein bereits vorhandenes mkp-Paket für STARFACE funktioniert daher ohne Anpassung weiter.
  • Alternativ lassen sich eigene Check-Plugins schreiben — eine Anleitung finden Sie unter Agentenbasierte Check-Plugins schreiben (checkmk.com).

Test von der Konsole

# Plain-CheckMk-Pull (klassisch, kein HTTP)
nc <pbx> 6556

# Oder explizit über HTTP (auch für JSON/XML verfügbar)
curl http://<pbx>:6556/checkmk