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Dokumentation

Produktbeschreibung​

StarfleetController ist eine Management-Plattform für STARFACE-Partner. Sie führt die von einem Partner betreuten STARFACE-Installationen an einer Stelle zusammen und zeigt deren Inventar, Fähigkeiten, Lizenzlage und Erreichbarkeit. Die Anlagen werden über das Modul Admin Power Pack angebunden, das eine ausgehende, verschlüsselte WebSocket-Verbindung zur Plattform aufbaut. Über diese Verbindung stellt der Partner signierte Kommandos zu, die auf der Anlage ausschließlich über deren geprüfte MCP-Werkzeugschnittstelle ausgeführt werden. Jeder Vorgang wird protokolliert.

Zweckbestimmung: Bestimmungsgemäße Verwendung ist die zentrale Bestandsführung, Zustandsüberwachung und Fernadministration von STARFACE-Telefonanlagen durch autorisierte Mitarbeiter eines STARFACE-Fachpartners – auf Grundlage einer Berechtigung, die ein Administrator auf der jeweiligen Anlage erteilt hat und dort jederzeit widerrufen kann.

Technische Eigenschaften​

Voraussetzungen​

STARFACE​

  • Eine mit der Modulversion kompatible STARFACE-Version je angebundener Anlage.
    • Ja Appliance
    • Ja Cloud
    • Ja VM
  • Das Modul Admin Power Pack ist auf jeder anzubindenden Anlage installiert und lizenziert. Es ist der Agent, über den die Anbindung läuft – ohne dieses Modul kann eine Anlage nicht aufgenommen werden.
  • Der MCP-Server des Admin Power Pack ist eingeschaltet und mindestens ein Werkzeug freigegeben. Siehe Admin Power Pack – MCP-Server.

Netzwerk​

  • Erreichbarkeit der folgenden Hosts von der STARFACE-Installation aus, ausgehend:
    • Adresse Ihres Controllers (WSS, 443/TCP)
      der dauerhafte Kanal der Anlage zur Plattform. Im gehosteten Betrieb ist das die Adresse, die im Einrichtungscode steht; beim Selbsthosting Ihr eigener Hostname.
    • optional
      updates.sf-app.de (HTTPS, 443/TCP)
      für automatische Modulupdates
    • optional
      license.sf-app.de (HTTPS, 443/TCP)
      für die automatische Abfrage der Modullizenz
  • Keine eingehende Freigabe erforderlich. Es muss kein Port weitergeleitet und keine Firewall-Regel für eingehenden Verkehr angelegt werden. Warum das so gebaut ist, steht unter Verbindung und Transport.

Systemumgebung​

  • Moderner Webbrowser für die Konsole: Chrome 111 (oder neuer), Safari 16.4 (oder neuer), Firefox 128 (oder neuer)
  • Für den Selbstbetrieb zusätzlich: ein Container-Host mit Docker Compose und eine PostgreSQL 17-Instanz. Weitere Infrastruktur wird nicht benötigt – kein Message-Broker, kein Cache, kein Cloud-Dienst.

Einschränkungen​

  • StarfleetController ist ein Werkzeug für STARFACE-Partner, nicht für Endkunden. Der Zugang zur Konsole setzt ein Konto voraus, das ein Administrator Ihres Partnerzugangs angelegt hat.
  • Eine Anlage kann nur aufgenommen werden, wenn dort das Admin Power Pack läuft. Es gibt keinen Weg, eine Anlage ohne dieses Modul anzubinden.
  • Über den Kanal ist kein freier Systemzugriff möglich – weder Shell noch Dateizugriff. Es laufen ausschließlich die Werkzeuge der MCP-Schnittstelle des Admin Power Pack, und nur die dort freigegebenen.
  • Je Anlage läuft höchstens ein veränderndes Kommando gleichzeitig, anlagenweit und über alle verbundenen Partner hinweg. Weitere werden abgewiesen, nicht in eine Warteschlange gestellt.
  • Der Funktionsumfang wächst derzeit schnell. Die Seite Funktionsumfang beschreibt den aktuellen Stand.

Kostenfreiheit​

StarfleetController ist für STARFACE-Partner kostenlos. Es gibt keine Lizenz für die Plattform, keine Benutzerstaffel und keine Abrechnung nach Anzahl der angebundenen Anlagen. Kosten entstehen ausschließlich für die Module, die auf den Anlagen selbst laufen – allen voran das Admin Power Pack, das technische Voraussetzung ist.

Aufbau dieser Dokumentation​

KapitelInhalt
EinführungWas StarfleetController ist, wie die drei Ebenen zusammenspielen, was er heute kann und in welchen Betriebsmodellen er läuft
SicherheitDer Schwerpunkt: welches Verfahren wo greift und was es jeweils verhindert
Anlage anbindenDer Weg von der ersten Anmeldung bis zur ersten verbundenen Anlage