Zum Hauptinhalt springen

Aufbau und Ebenen

Drei Bausteine, eine Blickrichtung – und ein Kanal, der immer von innen nach außen geht.

StarfleetController besteht aus drei Teilen. Wichtig ist, diese auseinanderzuhalten; dann ist jede Aussage zur Sicherheit und jede Meldung im Betrieb schnell verständlich.

Die drei Ebenen

EbeneWas sie istWo sie läuft
KonsoleDie Weboberfläche, in der Sie arbeitenBeim Anbieter der Konsole; Im Hosting erreichbar unter cmp.sf-app.de
ControllerDer Dienst, der Anlagen führt, Kommandos zustellt und protokolliertGehostet von Fluxpunkt – oder in Ihrem eigenen Rechenzentrum
AgentKomponente, die die Verbindung zum StarfleetController aufbaut und hältBestandteil des Moduls Admin Power Pack auf der STARFACE

Die Konsole

Die Konsole ist eine Webanwendung. Sie zeigt die Anlagenliste, die Detailansicht je Anlage, die Fähigkeitsmatrix und die Vorgänge. Sie spricht ausschließlich mit dem Controller und nie direkt mit einer Telefonanlage.

Die Konsole wird über einen vorgelagerten Dienst, z.B. beliebiger Webserver oder Cloudflare Worker ausgeliefert. Dieser Dienst reicht auch die Schnittstellenaufrufe an den Controller weiter. Dieses Detail ist eine wichtige Sicherheitsmaßnahme: Dadurch sieht der Browser nur eine Herkunft. Das Sitzungscookie bleibt ein First-Party-Cookie und muss nicht als Token im Browserspeicher liegen – was bei einer Konsole mit Schreibrechten auf hunderten Telefonanlagen die deutlich schlechtere Variante wäre.

Der Controller

Der Controller ist das Herz. Er kennt:

  • die Anlagen samt Identität, Zustand und letztem Lebenszeichen,
  • das Inventar – Module, Lizenzen, Status, Fähigkeiten – als Momentaufnahmen mit Zeitstempel,
  • die Berechtigungen, die eine Anlage ihm erteilt hat,
  • die in die Warteschlange eingestellten Kommandos samt Ergebnis,
  • das Protokoll aller Vorgänge.

Er läuft als Container zusammen mit einer PostgreSQL-Datenbank.

Warum kein Message-Broker?

Kommandos laufen über eine Tabelle in der Datenbank statt über eine Warteschlangen-Software. Das ist langsamer zu tippen und schneller zu betreiben: Wer den Controller selbst hostet, braucht genau eine Abhängigkeit – PostgreSQL. Ein Broker wäre eine zweite, gepflegt werden müsste und die Komplexität erhöht.

Der Agent

Der Agent ist kein eigenes Produkt, das Sie installieren. Er ist Teil des Moduls Admin Power Pack. Ist das Modul auf der Anlage installiert und lizenziert und die Anbindung eingerichtet, baut der Agent die Verbindung zum Controller auf und hält sie offen.

Er führt keine eigene Logik aus. Ein Kommando aus dem Controller wird auf genau einen Aufruf der MCP-Werkzeugschnittstelle des Admin Power Pack abgebildet – derselben Schnittstelle, die auch ein lokal angebundener Assistent nutzt. Es gibt keine zweite Werkzeugsammlung und keine zweite Rechteprüfung, die sich auseinanderentwickeln könnten.

Kein Shell-Zugriff

Über den Kanal lässt sich nichts ausführen, was nicht als geprüftes MCP-Werkzeug im Admin Power Pack existiert und dort freigegeben ist. Es gibt keine Kommandozeile, keinen Dateizugriff und keine Möglichkeit, ein beliebiges Skript auf der Anlage zu starten.

Wer spricht mit wem

  1. Sie melden sich an der Konsole an.
  2. Die Konsole spricht mit dem Controller.
  3. Der Controller legt ein Kommando ab und stellt es über die bestehende Verbindung an den Agenten zu.
  4. Der Agent ruft auf der Anlage das angeforderte Werkzeug auf und schickt das Ergebnis zurück denselben Weg.

Die Verbindung in Schritt 3 und 4 wurde von der Anlage aufgebaut. Der Controller hat zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit, sie von sich aus herzustellen. Ist die Anlage offline, bleibt das Kommando liegen, bis sie sich wieder meldet – oder bis sein Ablaufdatum erreicht ist, dann wird es verworfen.

Anwendungsbeispiel

Sie stoßen freitags abends ein Modulupdate für einen Kunden an, dessen Anlage im Wochenendbetrieb gerade nicht erreichbar ist. Das Kommando bleibt hinterlegt. Kommt die Anlage am Montag online, läuft es dann – kommt sie bis zum Ablaufdatum nicht zurück, verfällt es, statt Wochen später unerwartet zuzuschlagen.

Kurz zusammengefasst

Verbindungsrichtungimmer von der Anlage nach außen
VerschlüsselungTLS auf Port 443, zusätzlich Signaturen auf Anwendungsebene
Was auf der Anlage läuftausschließlich freigegebene MCP-Werkzeuge des Admin Power Pack
Wo die Rechte entstehenauf der Anlage, durch Zustimmung eines Administrators
Infrastruktur des Controllersein Container plus PostgreSQL

Weiter mit dem Funktionsumfang oder direkt zum Kapitel Sicherheit.