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Datenquellen und Aktualität

Woher jede Angabe in der Konsole stammt – und wie alt sie sein kann.

StarfleetController zeigt Angaben aus mehreren Quellen nebeneinander in einer Zeile. Das ist bequem und gelegentlich irreführend: Der Online-Zustand ist sekundenaktuell, der Updatevertrag stammt aus dem Partnerportal und ist so alt wie Ihr letzter Abgleich. Diese Seite sagt je Angabe, woher sie kommt und wann sie sich ändert.

Die vier Quellen​

QuelleWas sie liefertAktualisierung
Agent auf der Anlage (Admin Power Pack)Identität, Version, Bestand, Fähigkeiten, Erreichbarkeitbeim Verbindungsaufbau, danach ein Lebenszeichen pro Minute
STARFACE-PartnerportalKundenname, Standort, Kontakt, Updatevertrag, Benutzerzahlen, Cloud-Adressenur, wenn Sie den Abgleich starten
KonsoleAnlagenname, Notiz, Berechtigungsanfragen, Lizenzbestellungenbeim Speichern
Controllerdaraus abgeleitete Angaben: Plattform, Erreichbarkeitsverlauf, Zeitstempelbei jedem Aufruf der Liste
Die Richtung ist immer dieselbe

Der Controller kann eine Anlage nicht von sich aus befragen. Alles, was von einer Anlage kommt, kommt, weil die Anlage sich gemeldet hat. Details unter Aufbau und Ebenen.

Was der Agent liefert​

Bei jedem Verbindungsaufbau​

Meldet sich eine Anlage an – nach einem Neustart, nach einem Netzwechsel, nach einem Modulupdate –, schickt der Agent seine Kenndaten mit:

Angabe in der KonsoleHerkunft auf der Anlage
Hardware-KennungLizenzkomponente der STARFACE
ServerlizenzschlüsselLizenzkomponente der STARFACE
STARFACE-Versionlaufende Installation
ModulversionDescriptor des Admin Power Pack
Modul-KennungDescriptor des Admin Power Pack
Zustand der MCP-Schnittstellelokale Einstellungen der MCP-Card
Erteilte Berechtigungenlokal gespeicherte Zustimmung auf der Anlage

Jede Minute​

Ein Lebenszeichen, mehr nicht. Es schreibt das letzte Lebenszeichen fort und hält den Online-Zustand aktuell. Ausgefallene Verbindungen werden 30 Sekunden lang nicht gemeldet – ein kurzer Netzwackler soll keinen roten Balken und keine Push-Meldung erzeugen.

Der Erreichbarkeitsverlauf speichert nur Wechsel

Eine Anlage, die eine Woche durchläuft, erzeugt genau einen Eintrag. Zwischen zwei Einträgen gilt der Zustand des früheren. Die Konsole zeigt die letzten 24 Stunden; gespeichert bleiben die Wechsel ohne automatische Löschung – bis Vertragsende oder auf Weisung.

Wenn ein Modul etwas meldet​

Meldungen der Module kommen nicht im Takt, sondern dann, wenn ein Modul auf der Anlage etwas feststellt. Das Admin Power Pack leitet sie sofort weiter; ist die Verbindung unterbrochen, hält es sie zurück und sendet sie nach dem Wiederverbinden. Das Modul Monitoring etwa prüft Festplattenplatz, Zertifikat, Festplattenzustand und Speichermangel in festen Abständen und meldet nur, wenn sich der Zustand ändert – Details unter Funktionsumfang.

Der Bestand​

wichtig

Beim Verbinden holt der Controller fünf Momentaufnahmen ab: installierte Module, Lizenzen, Systemstatus, SIP-Leitungen und den Fähigkeitskatalog. Jede trägt ihren Zeitstempel. Gespeichert wird je Art nur die jüngste Aufnahme – jeder neue Abgleich ersetzt die vorherige, einen Verlauf gibt es nicht.

Laufend abgefragt wird der Bestand nicht. Es gibt keinen stündlichen Bestandslauf; zwischen zwei Abgleichen zeigt die Konsole den Stand des letzten – korrekt datiert, aber nicht unbedingt aktuell.

Aufgefrischt wird der Bestand in diesen Fällen:

  1. Die Anlage verbindet sich neu (Neustart, Modulupdate, Netzwechsel, Änderung der Berechtigung).
  2. Der Agent wurde neu gestartet, während die Verbindung stand.
  3. Die Anlage meldet im Lebenszeichen eine Änderung ihres Zustands. Dann holt der Controller gezielt die Aufnahme, die diese Änderung betrifft.
  4. Spätestens einmal am Tag für jede verbundene Anlage mit erteilter Berechtigung – über den Tag verteilt, nicht für die ganze Flotte zur selben Minute. Anlagen, die offline sind, holen den Abgleich beim nächsten Verbindungsaufbau nach.
  5. Sie drücken in der Detailansicht auf Bestand neu holen.
Anwendungsbeispiel

Ein Kunde hat eben ein Modul nachlizenziert. In der Konsole steht noch der alte Stand – nicht weil etwas klemmt, sondern weil seitdem noch kein Abgleich gelaufen ist. Ein Klick auf Bestand neu holen zeigt den aktuellen Stand in wenigen Sekunden.

Der Bestandslauf liest nur

Er verwendet ausschließlich read_-Werkzeuge und verändert auf der Anlage nichts. Er taucht deshalb auch nicht in der Vorgangschronik der Anlage auf.

Die Fähigkeitsmatrix​

Sie stammt aus demselben Lauf und wird mit ihm aufgefrischt. Der Zeitstempel „zuletzt geprüft“ wird bei jedem Lauf neu gesetzt, auch wenn sich nichts geändert hat.

Was aus dem Partnerportal kommt​

Angabe in der KonsoleBemerkung
Lizenznehmer / Kundennameder Kunde, nicht diese Anlage
Standortaus dem Portal
Kontakt-E-Mailaus dem Portal
AnlagentypGrundlage der Plattformerkennung, solange die Anlage nichts gemeldet hat
Updatevertragaktiv / nicht aktiv
Benutzer aktiv und verfügbardie Zahlen des Portals
Cloud-Adresse (FQDN)nur bei Cloud-Anlagen, und nur wenn die Zuordnung eindeutig war
Zeitpunkt des letzten AbgleichsIhr Maß für die Aktualität dieser Zeile

Wann sich das ändert​

wichtig

Nur, wenn Sie den Abgleich starten. Es gibt keinen Zeitplan, keinen nächtlichen Lauf und keine Auffrischung im Hintergrund. Der Grund ist derselbe, aus dem der Abgleich sicher ist: Ihre Portal-Zugangsdaten werden für die Dauer eines Abgleichs verwendet und danach verworfen. Ohne gespeicherte Zugangsdaten gibt es nichts, was nachts laufen könnte.

Beide Wege in der Konsole frischen dabei alle bereits bekannten Anlagen auf, nicht nur die, die Sie auswählen:

Was Sie tunWirkung
Anlagenliste aus dem Portal ladenPortalangaben aller bekannten Anlagen werden aufgefrischt
Anlagen importierendasselbe, zusätzlich werden die ausgewählten Anlagen neu angelegt
Leere Felder heißen „nicht nachgesehen"

Ein leeres Feld beim Updatevertrag bedeutet nicht „kein Updatevertrag", sondern „diese Anlage wurde noch nie mit dem Portal abgeglichen". Dasselbe gilt für Benutzerzahlen, Standort und Kundenname. Der Zeitpunkt des letzten Abgleichs sagt Ihnen, welcher der beiden Fälle vorliegt.

Wenn Anlage und Portal sich widersprechen​

Bei Benutzerzahlen und Updatevertrag gewinnt die Anlage: Meldet der Bestandslauf eigene Werte, zeigt die Konsole diese und nicht die des Portals. Bei der Plattform ebenso – die Angabe aus der Serverlizenz schlägt die aus dem Anlagentyp des Portals, weil letztere geraten ist.

Drei Angaben überschreibt der Portalabgleich bewusst nicht:

  • den Anlagennamen, den Sie in der Konsole vergeben haben,
  • die STARFACE-Version, weil die Anlage sie besser kennt,
  • den Anbindungszustand einer bereits verbundenen Anlage.

Was Sie selbst pflegen​

AngabeWoSichtbarkeit
AnlagennameDetailansicht, umbenennennur in Ihrem Partnerzugang
Notiz zur AnlageDetailansichtnur in Ihrem Partnerzugang – ein zweiter betreuender Partner sieht sie nicht
BerechtigungsanfrageKnopf anbinden bzw. Einrichtungscodeentschieden wird auf der Anlage
LizenzbestellungBestelldialogerst die Freigabe mit Ihren Portal-Zugangsdaten löst sie aus

Aktualität auf einen Blick​

AngabeWie aktuell
Online-Zustandsekundenaktuell, Ausfälle mit 30 s Verzögerung
Letztes Lebenszeichenhöchstens eine Minute alt
STARFACE-Version, ModulversionStand des letzten Verbindungsaufbaus
Module, Lizenzen, Systemstatus, SIP-LeitungenStand des letzten Verbindungsaufbaus oder Ihres letzten Klicks auf Bestand neu holen
Fähigkeitsmatrixdito
Erteilte BerechtigungenStand des letzten Verbindungsaufbaus – Änderungen auf der Anlage lösen einen sofortigen Neuaufbau aus und sind binnen Sekunden sichtbar
Kundenname, Standort, Kontakt, Updatevertrag, BenutzerzahlenStand Ihres letzten Portalabgleichs
Vorgangschronik, offene Kommandoslaufend; die Konsole lädt bei jedem Ereignis nach
Meldungen der Modulesobald das Modul meldet; bei unterbrochener Verbindung nach dem Wiederverbinden
Anwendungsbeispiel

Vor einer Angebotsrunde für Updateverträge starten Sie einmal den Portalabgleich – dann stimmen Vertragszustand und Benutzerzahlen über die ganze Flotte. Für die Frage „läuft die Anlage gerade?" brauchen Sie das nicht: Die kommt vom Agenten und ist immer frisch.

Wie die Konsole sich auf dem Laufenden hält​

Die Konsole wartet nicht auf einen Bildschirm-Neuaufbau. Sie hält eine Ereignisleitung zum Controller offen; ändert sich etwas an einer Anlage, lädt sie die betroffene Liste nach. Fällt die Leitung aus, wird die Konsole langsamer, nicht falsch: Im Hintergrund lädt sie die Flottenliste ohnehin alle zwei Minuten und die Vorgangsliste jede Minute neu.

Bleibt die Verbindung länger als acht Sekunden weg, legt sich ein Hinweis über die Konsole – lang genug, dass ein gewöhnlicher Neuaufbau nicht auffällt, kurz genug, dass niemand in eine tote Oberfläche tippt.

Nächster Schritt​

Weiter mit dem Kapitel Sicherheit – oder direkt zur Anbindung der ersten Anlage.